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| | [[image:hamer15.jpg|Ehemaliger Arzt R.G. Hamer|320px|thumb]] | | [[image:hamer15.jpg|Ehemaliger Arzt R.G. Hamer|320px|thumb]] |
| | [[image:Ryke Geerd Hamer-BR 26-5-2010.jpg|Bericht des Bayerischen Rundfunks (26. Mai 2010)|320px|thumb]] | | [[image:Ryke Geerd Hamer-BR 26-5-2010.jpg|Bericht des Bayerischen Rundfunks (26. Mai 2010)|320px|thumb]] |
| − | '''Ryke Geerd Hamer''' (geb. 17. Mai 1935, Mettmann) ist ein deutscher ehemaliger Arzt, Erfinder und Begründer einer umstrittenen [[pseudomedizin]]ischen Außenseiterlehre, der [[pseudowissenschaft]]lichen [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]]® (GNM, auch ''Germanische Heilkunde''). Er bezeichnet sich selbst als "Meister dieser Entdeckung", "Universitätsrektor" und "politischer Flüchtling" vor der deutschen Justiz, die gegen den Wunderheiler<ref>Wunderheiler Ryke Geerd Hamer: "HIV ist eine ganz normale Allergie", Der Standard, 14. Jänner 2010, 11:26 [http://derstandard.at/1262209517741/Wunderheiler-Ryke-Geerd-Hamer-HIV-ist-eine-ganz-normale-Allergie]</ref> Hamer wegen Volksverhetzung und zweier anderer Delikte ermittelt (siehe weiter unten). Nur unter Zusicherung eines "freien Geleites" wäre er bereit, deutschen Boden zu betreten. | + | '''Ryke Geerd Hamer''' (geb. 17. Mai 1935, Mettmann, gest. 2. Juli 2017 in Sandefjord, Norwegen) war ein deutscher ehemaliger Arzt, Erfinder und Begründer einer umstrittenen [[pseudomedizin]]ischen Außenseiterlehre, der [[pseudowissenschaft]]lichen [[Germanische Neue Medizin|Germanischen Neuen Medizin]]® (GNM, auch ''Germanische Heilkunde''). Er bezeichnete sich selbst als "Meister dieser Entdeckung", "Universitätsrektor" und "politischer Flüchtling" vor der deutschen Justiz, die gegen den Wunderheiler<ref>Wunderheiler Ryke Geerd Hamer: "HIV ist eine ganz normale Allergie", Der Standard, 14. Jänner 2010, 11:26 [http://derstandard.at/1262209517741/Wunderheiler-Ryke-Geerd-Hamer-HIV-ist-eine-ganz-normale-Allergie]</ref> Hamer wegen Volksverhetzung und zweier anderer Delikte ermittelte (siehe weiter unten). |
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| − | ==Aktueller Wohnort Sandefjord (Norwegen)==
| + | Hamer verstarb am 2. Juli 2017 in Sandefjord (Norwegen), möglicher Weise an einem Schlaganfall.<ref>https://www.ruhrbarone.de/ryke-geerd-hamer-ist-tot/144391</ref><ref>http://blog.gwup.net/2017/07/04/ryke-geerd-hamer-tot/</ref><ref>https://www.facebook.com/DrRykeGeerdHamer/photos/a.1679716048739277.1073741828.167194659991431/1679715942072621/?type=3&theater</ref> |
| − | [[image:HamerSandefjord.jpg|Hamer in Sandefjord (2010)|left|thumb]]
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| − | [[image:Hamer Sandefjord70.jpg|Hamer Wohnhaus in Sandefjord (Bild: dagbladed)|thumb]]
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| − | [[image:Hamer Sandefjord33.jpg|(Bild: Report/ARD 2010)|left|thumb]]
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| − | [[image:Hamer Sandefjord44.jpg|(Bild: Report/ARD 2010)|thumb]]
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| − | [[image:Hamerauto.jpg|Flucht vor Journalisten im Mercedes S-Klasse|thumb]]
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| − | Seit März 2007 ist Hamer laut eigenen Angaben auf der Flucht vor einem Haftbefehl und sein derzeitiger Aufenthaltsort ist Norwegen. Ältere Hinweise seiner Vertrauten Bona García Ortín deuteten bereits 2007 auf Norwegen hin. Sein Rechtsanwalt Koch gab Ende September 2007 Hamers Faxnummer in Südnorwegen (+47 33 464950) bekannt, die auf eine Person in N-3235 Sandefjord angemeldet ist und beendete damit ein monatelanges Rätselraten um seinen Aufenthaltsort.<ref>http://psiram.com/index.php?title=Bild:Hamer-norwegen.jpg</ref> Hamer gab am 23. September 2007 in einem Interview die Gründe für seine Flucht folgendermaßen an: ''"Aus einem Telefonanruf habe ich erfahren, dass die deutsche Regierung mich durch die Polizei einsperren lassen wollte. Ich bin einen Tag vor meiner Verhaftung nach Norwegen gegangen, weil Norwegen nicht Teil der europäischen Gemeinschaft ist und es hier sehr viel schwieriger ist, mich einzusperren."''<ref>http://anonym.to/?http://www.nuovamedicinagermanica.it/index.php?option=com_content&task=view&id=98&Itemid=41</ref> Am 20. Mai 2008 gab er in einem Brief die Adresse eines eigenen Verlages in Norwegen an. Dabei soll es sich um einen ''Germanische Neue Medizin Forlag DR. Hamer'' handeln.<ref>GERMANISCHE NEUE MEDIZIN FORLAG DR. HAMER, SANDKOLLVEIEN 11, 3229 SANDEFJORD. Telefon: 33522133. Telefax: 33522134. Innehaver: HAMER RYKE GEERD. Nebenan befindet sich eine ''Naturterapi - Praxis eines Bjørn Kaupang Sandkollveien 10, 3229 Sandefjord [http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/2008/20080520_Hamer_an_Kaiser.htm]</ref>
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| − | Im Internet bittet Hamer immer wieder um Spenden. Ein Filmbericht der Sendung Report (ARD) vom 27. September 2010 zeigt jedoch, dass Hamer in Sandefjord in einem komfortablen Wohnhaus wohnt. Vor dem Haus ist ein Geländewagen zu sehen, selbst fährt Hamer auch einen schwarzen Mercedes S-Klasse. Mittags halte er sich gewöhnlich in einer Bäckerei Halvorsen 1879 in Sandefjord auf. Als ein Reporter vom Bayerischen Rundfunk ihn interviewen wollte, schickte Hamer einmal seinen Boxerhund los, bei einer zweiten Gelegenheit flüchtete er mit seinem Wagen. Als ein italienischer Journalist im Jahre 2016 Hamer besuchen wollte, wurde ihm von Bona Garcia gesagt er sei im Urlaub. Er erschien dann später auf der Terrasse um diese fluchtartig zu verlassen als die Journalisten wiederkamen.<ref>http://www.lastampa.it/2016/09/08/italia/cronache/nel-cottage-blindato-dove-hamer-cura-il-cancro-con-le-vitamine-QMCH4cEJVEvpd4kT8rM8IO/pagina.html</ref>
| + | Ein Bruder von Ryke Geerd Hamer ist der am 15. August 1932 geborene [https://de.wikipedia.org/wiki/Eberhard_Hamer Eberhard Hamer]. Weitere mögliche Geschwister sind Heyo Erke Hamer, geboren 12.10.1931 im Mettmann, und Bernd Hamer, geboren 15.06.1939 in Mettmann, verstorben 2004. |
| | + | ==Ehemaliger Wohnort Sandefjord (Norwegen)== |
| | + | [[image:HamerSandefjord.jpg|Hamer in Sandefjord (2010)|300px|left|thumb]] |
| | + | [[image:Hamer Sandefjord La Stampa.jpg|Wohnhaus von Ryke Geerd Hamer in der Nähe von Sandefjord (Norwegen), wo er mit seiner Lebensgefährtin Bona Garcia lebte, die besuchende Journalisten fotografiert (Bild: La Stampa / 2016)|300px|thumb]] |
| | + | [[image:Hamer Sandefjord70.jpg|Hamer-Wohnhaus in Sandefjord (Bild: dagbladed)|left|300px|thumb]] |
| | + | [[image:Hamer Sandefjord33.jpg|(Bild: Report/ARD 2010)|300px|thumb]] |
| | + | [[image:Hamer Sandefjord44.jpg|(Bild: Report/ARD 2010)|300px|left|thumb]] |
| | + | [[image:Hamerauto.jpg|Flucht vor Journalisten im Mercedes der Luxusklasse|thumb]] |
| | + | Seit März 2007 war Hamer laut eigenen Angaben auf der Flucht vor einem Haftbefehl und sein damaliger Aufenthaltsort war Norwegen. Ältere Hinweise seiner Vertrauten Bona García Ortín deuteten bereits 2007 auf Norwegen hin. Sein Rechtsanwalt Koch gab Ende September 2007 Hamers Faxnummer in Südnorwegen (+47 33 464950) bekannt, die auf eine Person in N-3235 Sandefjord angemeldet ist, und beendete damit ein monatelanges Rätselraten um seinen Aufenthaltsort.<ref>http://psiram.com/index.php?title=Bild:Hamer-norwegen.jpg</ref> Hamer gab am 23. September 2007 in einem Interview die Gründe für seine Flucht folgendermaßen an: ''"Aus einem Telefonanruf habe ich erfahren, dass die deutsche Regierung mich durch die Polizei einsperren lassen wollte. Ich bin einen Tag vor meiner Verhaftung nach Norwegen gegangen, weil Norwegen nicht Teil der europäischen Gemeinschaft ist und es hier sehr viel schwieriger ist, mich einzusperren."''<ref>http://anonym.to/?http://www.nuovamedicinagermanica.it/index.php?option=com_content&task=view&id=98&Itemid=41</ref> Am 20. Mai 2008 gab er in einem Brief die Adresse eines eigenen Verlages in Norwegen an. Dabei soll es sich um einen ''Germanische Neue Medizin Forlag DR. Hamer'' handeln.<ref>GERMANISCHE NEUE MEDIZIN FORLAG DR. HAMER, SANDKOLLVEIEN 11, 3229 SANDEFJORD. Telefon: 33522133. Telefax: 33522134. Innehaver: HAMER RYKE GEERD. Nebenan befindet sich eine ''Naturterapi - Praxis eines Bjørn Kaupang Sandkollveien 10, 3229 Sandefjord [http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/2008/20080520_Hamer_an_Kaiser.htm]</ref> |
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| − | Wie zuvor in Spanien, hat Hamer auch in Norwegen nach behördlicher Auskunft keine ärztliche Zulassung.<ref>Zitat Statens helsepersonellnemnd (Oslo) vom 20. August 2008: | + | Im Internet bat Hamer immer wieder um Spenden. Ein Filmbericht der Sendung Report (ARD) vom 27. September 2010 zeigt jedoch, dass Hamer in Sandefjord in einem komfortablen Wohnhaus wohnte. Vor dem Haus war ein Geländewagen zu sehen, selbst fuhr Hamer auch einen schwarzen Mercedes der Oberklasse. Mittags soll er sich gewöhnlich in einer Bäckerei Halvorsen 1879 in Sandefjord aufgehalten haben. Als ein Reporter vom Bayerischen Rundfunk ihn interviewen wollte, schickte Hamer einmal seinen Boxerhund los, bei einer zweiten Gelegenheit flüchtete er mit seinem Wagen. Als ein italienischer Journalist im Jahre 2016 Hamer besuchen wollte, wurde ihm von Bona Garcia mitgeteilt, er sei im Urlaub. Er erschien dann später auf der Terrasse, um diese fluchtartig zu verlassen, als die Journalisten wiederkamen.<ref>http://www.lastampa.it/2016/09/08/italia/cronache/nel-cottage-blindato-dove-hamer-cura-il-cancro-con-le-vitamine-QMCH4cEJVEvpd4kT8rM8IO/pagina.html</ref> |
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| | + | Wie zuvor in Spanien hatte Hamer auch in Norwegen nach behördlicher Auskunft keine ärztliche Zulassung.<ref>Zitat Statens helsepersonellnemnd (Oslo) vom 20. August 2008: |
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| − | 2010 meldete Hamer eine Firma auf den Namen [[Universität Sandefjord]] an und bezeichnet sich fortan als "Rektor" einer "Universität Sandefjord". Seinen Adlatus [[Helmut Pilhar]] ernannte Hamer am 1. März 2010 ''in Wertschätzung und Anerkennung Ihrer/Deiner großen Verdienste um die Verbreitung der Germanischen Neuen Medizin'' zum ''Dozenten für die Germanische Neue Medizin - Theorie'' und tituliert den Medizinlaien und Ingenieur Pilhar seitdem ''Univ.-Doz. Ing. Helmut Pilhar''.<ref>Hamer RG: offener Brief ''Ernennung zum Dozenten für die Germanische Neue Medizin - Theorie'' vom 1.3.2010</ref>. Eine Promotion oder ein Nachweis von Kenntnissen auf dem Gebiet der Medizin sind von Helmut Pilhar nicht bekannt. Zukünftig sei es auch geplant, Zimmer in einer leerstehenden Klinik anzumieten, um dort eine "Universitätsklinik" aufzumachen. | + | 2010 meldete Hamer eine Firma auf den Namen [[Universität Sandefjord]] an und bezeichnete sich fortan als "Rektor" einer "Universität Sandefjord". Seinen Unterstützer [[Helmut Pilhar]] ernannte Hamer am 1. März 2010 ''in Wertschätzung und Anerkennung Ihrer/Deiner großen Verdienste um die Verbreitung der Germanischen Neuen Medizin'' zum ''Dozenten für die Germanische Neue Medizin - Theorie'' und tituliert den Medizinlaien und Ingenieur Pilhar seitdem ''Univ.-Doz. Ing. Helmut Pilhar''.<ref>Hamer RG: offener Brief ''Ernennung zum Dozenten für die Germanische Neue Medizin - Theorie'' vom 1.3.2010</ref>. Eine Promotion oder ein Nachweis von Kenntnissen auf dem Gebiet der Medizin sind von Helmut Pilhar nicht bekannt. Zukünftig sei es auch geplant, Zimmer in einer leerstehenden Klinik anzumieten, um dort eine "Universitätsklinik" aufzumachen. Am 1. Dezember 2018 kündigte Pilhar an, seine kommerziellen und propagandistischen Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Germanischen Neuen Medizin am 15. Dezember 2018 zu beenden. |
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| | Nach Auskunft der Zeitung "Sandefjords blad" vom 1. Oktober 2010 wurde Hamer Ende September 2010 vom Amtsarzt Svein Lie sowohl bei der Polizei Vestfold als auch der Aufsichtsbehörde "Statens helsetilsyn" angezeigt.<ref>http://www.sb.no/nyheter/ekslege-er-rapportert-1.5683066</ref> Hintergrund war die Behandlung eines 12jährigen krebskranken Mädchens aus der Gegend von Hamburg, die sich mit ihrer Mutter zwei Wochen in Sandefjord zur Behandlung bei Hamer aufhielt. Hamer bezeichnete den Aufenthalt als "Flucht" und riet den Eltern ab, ihr Kind wissenschaftsmedizinisch zu behandeln. | | Nach Auskunft der Zeitung "Sandefjords blad" vom 1. Oktober 2010 wurde Hamer Ende September 2010 vom Amtsarzt Svein Lie sowohl bei der Polizei Vestfold als auch der Aufsichtsbehörde "Statens helsetilsyn" angezeigt.<ref>http://www.sb.no/nyheter/ekslege-er-rapportert-1.5683066</ref> Hintergrund war die Behandlung eines 12jährigen krebskranken Mädchens aus der Gegend von Hamburg, die sich mit ihrer Mutter zwei Wochen in Sandefjord zur Behandlung bei Hamer aufhielt. Hamer bezeichnete den Aufenthalt als "Flucht" und riet den Eltern ab, ihr Kind wissenschaftsmedizinisch zu behandeln. |
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| | Vorgeschichte: Hamer war mit der Familie nach Rom übersiedelt, nachdem mehrere Gläubiger ausstehende Rückzahlungen von Hamer immer penetranter einforderten. Sein Sohn Dirk soll dann nach Gerüchten aus einem italienischen Zeitungsartikel im Jahre 1978 aus Italien ausgewiesen worden sein, da man ihm "Widerstand gegen die Staatsgewalt" vorwarf. | | Vorgeschichte: Hamer war mit der Familie nach Rom übersiedelt, nachdem mehrere Gläubiger ausstehende Rückzahlungen von Hamer immer penetranter einforderten. Sein Sohn Dirk soll dann nach Gerüchten aus einem italienischen Zeitungsartikel im Jahre 1978 aus Italien ausgewiesen worden sein, da man ihm "Widerstand gegen die Staatsgewalt" vorwarf. |
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| − | Die verwickelten Todesumstände von Dirk Hamer: Im August 1978 unternahmen Dirk Hamer und seine Schwester Birgit mit Bekannten einen Bootstörn zur Südspitze Korsikas. Ausgangspunkt war der mondäne Bootshafen Portorotondo im Norden von Sardinien.<ref>http://maurosuttora.blogspot.com/2006/10/intervista-birgit-hamer.html</ref> Es fuhren dabei drei Motorboote (Motoryacht ''Coke'' (übliche Bezeichnung für Kokain) des damals in Rom bekannten Modearztes und Playboys Nicky Pende, die ''Mapagia'' des ehemaligen italienischen Staatspräsidenten Leone und eine Yacht namens ''Master''). Die Fahrt ging zur Insel Cavallo, die zu Frankreich gehört, nahe vor der Südküste von Korsika und nicht weit von der Nordküste von Sardinien. Pende ist der Sohn des Leibarztes des italienischen Adligen Vittorio Emanuele (Sohn des letzten italienischen Königs Umberto II.), der ebenfalls laut italienischer Verfassung damals nicht italienischen Boden betreten durfte. Pende wird später der "accompagnatore" (also Freund) der Filmschauspielerin Birgit Hamer. Am Abend des 17. August 1978 ging man auf Cavallo an Land. Cavallo darf nur betreten oder den privaten Flugplatz anfliegen, wer eine Erlaubnis des "Präsidenten der Insel" hat, nämlich der Finanzholding CODIL. Die gesamte Insel Cavallo ist im Privatbesitz dieser CODIL. In der Vergangenheit werden Aktivitäten der italienischen [[Freimaurer|P2-Loge]], aber auch der mysteriöse Beginn des Berlusconi-Imperiums immer wieder mit der CODIL und Cavallo in Verbindung gebracht. Sich nähernde profane Yachten werden mit allen Mitteln abgewehrt. Die Gruppe der drei Motorboote teilte sich in zwei Gruppen auf: eine Gruppe entschloss sich, das Restaurant zu besuchen, eine andere Gruppe durchwanderte die Insel (dazu gehörte Dirk Hamer) und verzichtete auf den teuren Restaurantbesuch. Es wurden dabei drei Schlauchboote benutzt, um anzulanden. Abends traf sich die Restaurantgruppe um Nicky Pende im exklusiven und mondänen Hotel-Restaurant ''La Maison des Pêcheurs''. Eine EZ-Übernachtung kostet dort aktuell (2012) zur Hochsaison 1.100 Euro, ein Doppelzimmer 1.200 Euro pro Tag (Mindestaufenthaltsdauer: 7 Tage). Im Restaurant stieß die lautstarke und lebenslustige Gruppe junger Leute auf eine Gruppe italienischer Adliger um Vittorio Emanuele und seiner Frau. Journalisten schrieben später, dass die Namen der Adligen so lang seien, dass diese nicht auf einen Personalausweis passten, so z.B.: Vittorio Guglielmi Grazioli Lante della Rovere marchese di Vulci e Montebello, oder eben Vittorio Emanuele Alberto Carlo Teodoro Bonifacio Amedeo Damiano Bernardino Gennaro Maria principe di Napoli usw. Nach Zeugenaussagen floss reichlich Alkohol. Laut Zeuge Pende sollen auf dem Tisch der sechsköpfigen Adligengruppe 18 Champagnerflaschen gestanden haben. Es kam dann zu lautstarken Auseinandersetzungen zwischen den beiden italienischen Gruppen. Der Streit begann, als sich die Gruppe um Pende über hohe Preise ärgerte, was den betrunkenen noblen Landsleuten am Nachbartisch peinlich war, sodass sie sich einmischten. Die rückkehrenden Zecher fanden dann nur noch ein einziges Schlauchboot vor: Ausgerechnet das von Vittorio Emanuele. Die Wandergruppe hatte bereits die anderen Schlauchboote benutzt. Dirk Hamer war bereits früher an Bord der ''Mapagia'' schlafen gegangen. | + | Die verwickelten Todesumstände von Dirk Hamer: Im August 1978 unternahmen Dirk Hamer und seine Schwester Birgit mit Bekannten einen Bootstörn zur Südspitze Korsikas. Ausgangspunkt war der mondäne Bootshafen Portorotondo im Norden von Sardinien.<ref>http://maurosuttora.blogspot.com/2006/10/intervista-birgit-hamer.html</ref> Es fuhren dabei drei Motorboote (Motoryacht ''Coke'' (übliche Bezeichnung für Kokain) des damals in Rom bekannten Modearztes und Playboys Nicky Pende, die ''Mapagia'' des ehemaligen italienischen Staatspräsidenten Leone und eine Yacht namens ''Master''). Die Fahrt ging zur Insel Cavallo, die zu Frankreich gehört, nahe vor der Südküste von Korsika und nicht weit von der Nordküste von Sardinien. Pende ist der Sohn des Leibarztes des italienischen Adligen Vittorio Emanuele (Sohn des letzten italienischen Königs Umberto II.), der ebenfalls laut italienischer Verfassung damals nicht italienischen Boden betreten durfte. Pende wird später der "accompagnatore" (also Freund) der Filmschauspielerin Birgit Hamer. Am Abend des 17. August 1978 ging man auf Cavallo an Land. Cavallo darf nur betreten oder den privaten Flugplatz anfliegen, wer eine Erlaubnis des "Präsidenten der Insel" hat, nämlich der Finanzholding CODIL. Die gesamte Insel Cavallo ist im Privatbesitz dieser CODIL. In der Vergangenheit werden Aktivitäten der italienischen [[Freimaurer|P2-Loge]], aber auch der mysteriöse Beginn des Berlusconi-Imperiums immer wieder mit der CODIL und Cavallo in Verbindung gebracht. Sich nähernde profane Yachten werden mit allen Mitteln abgewehrt. Die Gruppe der drei Motorboote teilte sich in zwei Gruppen auf: eine Gruppe entschloss sich, das Restaurant zu besuchen, eine andere Gruppe durchwanderte die Insel (dazu gehörte Dirk Hamer) und verzichtete auf den teuren Restaurantbesuch. Es wurden dabei drei Schlauchboote benutzt, um anzulanden. Abends traf sich die Restaurantgruppe um Nicky Pende im exklusiven und mondänen Hotel-Restaurant ''La Maison des Pêcheurs''. Eine EZ-Übernachtung kostete dort 2012 zur Hochsaison 1.100 Euro, ein Doppelzimmer 1.200 Euro pro Tag (Mindestaufenthaltsdauer: 7 Tage). Im Restaurant stieß die lautstarke und lebenslustige Gruppe junger Leute auf eine Gruppe italienischer Adliger um Vittorio Emanuele und seiner Frau. Journalisten schrieben später, dass die Namen der Adligen so lang seien, dass diese nicht auf einen Personalausweis passten, so z.B.: Vittorio Guglielmi Grazioli Lante della Rovere marchese di Vulci e Montebello, oder eben Vittorio Emanuele Alberto Carlo Teodoro Bonifacio Amedeo Damiano Bernardino Gennaro Maria principe di Napoli usw. Nach Zeugenaussagen floss reichlich Alkohol. Laut Zeuge Pende sollen auf dem Tisch der sechsköpfigen Adligengruppe 18 Champagnerflaschen gestanden haben. Es kam dann zu lautstarken Auseinandersetzungen zwischen den beiden italienischen Gruppen. Der Streit begann, als sich die Gruppe um Pende über hohe Preise ärgerte, was den betrunkenen noblen Landsleuten am Nachbartisch peinlich war, sodass sie sich einmischten. Die rückkehrenden Zecher fanden dann nur noch ein einziges Schlauchboot vor: Ausgerechnet das von Vittorio Emanuele. Die Wandergruppe hatte bereits die anderen Schlauchboote benutzt. Dirk Hamer war bereits früher an Bord der ''Mapagia'' schlafen gegangen. |
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| | Gegen drei Uhr morgens endete die aufgeladene Atmosphäre in einer Schießerei mit einem Schwerverletzten. Zündfunke war das "ausgeliehene" Schlauchboot des Vittorio Emanuele von dessen Motoryacht ''Aniram'' (Vorname seiner Ehefrau Marina rückwärts geschrieben). Der völlig betrunkene und nur mit einer Unterhose bekleidete, aber schwer bewaffnete Sohn des letzten italienischen Königs ging wütend an Bord der ankernden ''Coke'' und begann sich zunächst dadurch zu rächen, dass er anfing, eine Taucher-Pressluftflasche an Bord der ''Coke'' zu entleeren. Vorher hatte er noch sein halbautomatisches M1 Garand durch Einklinken eines Ladestreifens scharfgemacht. Seine Frau Maria Doria hatte ihm angeblich vorher noch angeraten, sich zu bewaffnen (Vittorio Emanuele war allerdings in der Vergangenheit von seiner Frau auch schon einmal als "großes Kind" bezeichnet worden). So hatte er ein amerikanisches Gewehr dabei, dessen Besitz in Frankreich illegal ist. Bei dem Gewehr soll es sich um ein M1 Garand gehandelt haben, das später im Prozess als Kriegswaffe eingestuft wurde. Italienische Journalisten bezeichneten es als "Waffe zur Elefantenjagd". Die Waffe hatte er persönlich vom philippinischen Diktator Ferdinand Marcos geschenkt bekommen. Die Ehefrau von Emanuele, "principessa" Marina Doria, soll dann mit den Scheinwerfern eines Autos versucht haben, die Kampfzone zu beleuchten, während eine Schar von Zuschauern an Land zusah. Es kam sodann zu Handgreiflichkeiten an Bord der ''Coke'', Schüsse fielen, Zeugen berichteten vom kopfnahen Pfeifen der Kugeln. Beleidigungen wie "Mein Hodenprinz" oder "Ich bringe euch alle um!" wurden ausgetauscht und am nächsten Tage wurde die völlig zerrissene Unterhose von Emanuele von der Polizei als Beweismittel vom Meeresgrund gesichert (hellblau, Marke King-Kong). | | Gegen drei Uhr morgens endete die aufgeladene Atmosphäre in einer Schießerei mit einem Schwerverletzten. Zündfunke war das "ausgeliehene" Schlauchboot des Vittorio Emanuele von dessen Motoryacht ''Aniram'' (Vorname seiner Ehefrau Marina rückwärts geschrieben). Der völlig betrunkene und nur mit einer Unterhose bekleidete, aber schwer bewaffnete Sohn des letzten italienischen Königs ging wütend an Bord der ankernden ''Coke'' und begann sich zunächst dadurch zu rächen, dass er anfing, eine Taucher-Pressluftflasche an Bord der ''Coke'' zu entleeren. Vorher hatte er noch sein halbautomatisches M1 Garand durch Einklinken eines Ladestreifens scharfgemacht. Seine Frau Maria Doria hatte ihm angeblich vorher noch angeraten, sich zu bewaffnen (Vittorio Emanuele war allerdings in der Vergangenheit von seiner Frau auch schon einmal als "großes Kind" bezeichnet worden). So hatte er ein amerikanisches Gewehr dabei, dessen Besitz in Frankreich illegal ist. Bei dem Gewehr soll es sich um ein M1 Garand gehandelt haben, das später im Prozess als Kriegswaffe eingestuft wurde. Italienische Journalisten bezeichneten es als "Waffe zur Elefantenjagd". Die Waffe hatte er persönlich vom philippinischen Diktator Ferdinand Marcos geschenkt bekommen. Die Ehefrau von Emanuele, "principessa" Marina Doria, soll dann mit den Scheinwerfern eines Autos versucht haben, die Kampfzone zu beleuchten, während eine Schar von Zuschauern an Land zusah. Es kam sodann zu Handgreiflichkeiten an Bord der ''Coke'', Schüsse fielen, Zeugen berichteten vom kopfnahen Pfeifen der Kugeln. Beleidigungen wie "Mein Hodenprinz" oder "Ich bringe euch alle um!" wurden ausgetauscht und am nächsten Tage wurde die völlig zerrissene Unterhose von Emanuele von der Polizei als Beweismittel vom Meeresgrund gesichert (hellblau, Marke King-Kong). |
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| | Auch nach dem Entzug der Approbation behandelte Hamer jedoch weiter Patienten ohne Zulassung als Arzt oder Heilpraktiker. So gründete Hamer 1990 in Burgau (Steiermark-Österreich) ein Beratungszentrum, das er ''Zentrum Neue Medizin'' nannte, und machte sich dort einen Namen, da er der Ehefrau des Bürgermeisters von Burgau, Wallner, zu einer "Konfliktolyse" verhalf. Aus Dankbarkeit stellte der Bürgermeister Hamer einige Räume im ''alten Schloss Burgau'' für seine Behandlungsversuche zur Verfügung. Die Zulassung zum Betreiben einer Klinik fehlte jedoch auch hier. Auf Briefköpfen seiner Burgauer Einrichtung stellte sich Hamer (ohne Approbation) als Leiter dar. Mehrere österreichische Ärzte unterstützten ihn: Bekannt sind Willibald Stangl und Wilhelm Limberger. Offiziell deklarierte er sein Zentrum als eine Außenstelle seines Verlages ''Amici di Dirk'', die Kölner Büroräume waren vorher die Praxisräume in Köln. Tatsächlich beriet Hamer dort überwiegend Krebskranke, von denen er als Gegenleistung angeblich nur "Geschenke" nahm. Auf sein Spendenkonto in Österreich gingen jedoch regelmäßig Überweisungen ein. Mehrere Anzeigen wegen Kurpfuscherei wurden abgewiesen. Mehrere Klagen wegen unlauteren Wettbewerbs und Verleumdung eines Grazer Arztes endeten mit Geldstrafen, die wegen Mittellosigkeit nicht einkassiert werden konnten. 1995 wurde das Beratungszentrum in Burgau von den Behörden geschlossen. Dabei wurden von der Polizei knapp 6.500 Akten beschlagnahmt und laut Hamer bei einer Überprüfung der Patienten noch knapp 6.000 lebend angetroffen. Das bedeutet, "92% der Patienten lebten noch". Daher hat Hamer die Zahl, dass 90-95% seiner Patienten seine Therapie überleben würden. | | Auch nach dem Entzug der Approbation behandelte Hamer jedoch weiter Patienten ohne Zulassung als Arzt oder Heilpraktiker. So gründete Hamer 1990 in Burgau (Steiermark-Österreich) ein Beratungszentrum, das er ''Zentrum Neue Medizin'' nannte, und machte sich dort einen Namen, da er der Ehefrau des Bürgermeisters von Burgau, Wallner, zu einer "Konfliktolyse" verhalf. Aus Dankbarkeit stellte der Bürgermeister Hamer einige Räume im ''alten Schloss Burgau'' für seine Behandlungsversuche zur Verfügung. Die Zulassung zum Betreiben einer Klinik fehlte jedoch auch hier. Auf Briefköpfen seiner Burgauer Einrichtung stellte sich Hamer (ohne Approbation) als Leiter dar. Mehrere österreichische Ärzte unterstützten ihn: Bekannt sind Willibald Stangl und Wilhelm Limberger. Offiziell deklarierte er sein Zentrum als eine Außenstelle seines Verlages ''Amici di Dirk'', die Kölner Büroräume waren vorher die Praxisräume in Köln. Tatsächlich beriet Hamer dort überwiegend Krebskranke, von denen er als Gegenleistung angeblich nur "Geschenke" nahm. Auf sein Spendenkonto in Österreich gingen jedoch regelmäßig Überweisungen ein. Mehrere Anzeigen wegen Kurpfuscherei wurden abgewiesen. Mehrere Klagen wegen unlauteren Wettbewerbs und Verleumdung eines Grazer Arztes endeten mit Geldstrafen, die wegen Mittellosigkeit nicht einkassiert werden konnten. 1995 wurde das Beratungszentrum in Burgau von den Behörden geschlossen. Dabei wurden von der Polizei knapp 6.500 Akten beschlagnahmt und laut Hamer bei einer Überprüfung der Patienten noch knapp 6.000 lebend angetroffen. Das bedeutet, "92% der Patienten lebten noch". Daher hat Hamer die Zahl, dass 90-95% seiner Patienten seine Therapie überleben würden. |
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| − | [[image:hamerspanien.jpg|ehemaliges Hamer-Wohnhaus in Spanien (Alhaurin el Grande)|thumb]] | + | [[image:hamerspanien.jpg|Ehemaliges Hamer-Wohnhaus in Spanien (Alhaurin el Grande)|thumb]] |
| − | Von 1997 bis 1998 war Hamer in Köln inhaftiert. Im Jahre 2000 verließ Hamer Deutschland endgültig und flüchtete nach Alhaurin el Grande nahe Malaga. Im September 2004 wurde Hamer in Spanien verhaftet und nach Frankreich ausgeliefert, und erst im Februar 2006 aus der Haft entlassen. Er kehrte nach Spanien zurück. Aus Patienten- und Angehörigenberichten wird ersichtlich, dass er Patienten weiter telefonisch oder persönlich berät oder behandelt. Allerdings berichten Zeugen aus seiner spanischen Zeit, dass er sich zunehmend von unbekannten Personen und den Behörden verfolgt fühlte, die ihn angeblich überall hin begleiteten. Seit März 2007 ist Hamer nach eigenen Angaben wieder auf der Flucht, um einem möglichen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Cottbus (Vorwurf: Volksverhetzung) zu entgehen. Sein derzeitiger Aufenthaltsort ist in Sandefjord im südlichen Norwegen, sein Anwalt veröffentlichte seine norwegische Telefonnummer Ende September 2007. Wie bereits zuvor in Deutschland, Österreich und Spanien, hat Hamer auch in Norwegen keine ärztliche Approbation. In Norwegen wurde ihm die Ausübung des ärztlichen Berufs oder der Heilkunde vom staatlichen Gesundheitspersonalausschuss untersagt. Hamer klagte in Norwegen gegen das zuständige Osloer Gesundheits- und Fürsorgeministerium, um dennoch die Zulassung zu erhalten. Im April 2009 wies ein Gericht in Sandefjord Hamers Begehren nach dreitäger Verhandlung ab und verurteilte ihn zur Zahlung der Verfahrenskosten in Höhe von 118.000 norwegischen Kronen (13.600 Euro). Hamer hat zudem die eigenen Anwaltskosten zu zahlen. Das Gericht war überzeugt, dass Hamer sich als Arzt nicht an die rechtlich bindenden Standards halten werde.<ref>http://www.tvedestrandsposten.no/Innenriks/article4299193.ece</ref><ref>http://www.sb.no/article/20090430/NYHETER/828675814/1158</ref> | + | Von 1997 bis 1998 war Hamer in Köln inhaftiert. Im Jahre 2000 verließ Hamer Deutschland endgültig und flüchtete nach Alhaurin el Grande nahe Malaga. Im September 2004 wurde Hamer in Spanien verhaftet. nach Frankreich ausgeliefert und erst im Februar 2006 aus der Haft entlassen. Er kehrte nach Spanien zurück. Aus Patienten- und Angehörigenberichten wird ersichtlich, dass er Patienten weiter telefonisch oder persönlich beriet oder behandelte. Allerdings berichten Zeugen aus seiner spanischen Zeit, dass er sich zunehmend von unbekannten Personen und den Behörden verfolgt fühlte, die ihn angeblich überall hin begleiteten. Ab März 2007 war Hamer nach eigenen Angaben wieder auf der Flucht, um einem möglichen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Cottbus (Vorwurf: Volksverhetzung) zu entgehen. Sein letzter Aufenthaltsort war in Sandefjord im südlichen Norwegen, sein Anwalt veröffentlichte seine norwegische Telefonnummer Ende September 2007. Wie bereits zuvor in Deutschland, Österreich und Spanien, verfügte Hamer auch in Norwegen über keine ärztliche Approbation. In Norwegen wurde ihm die Ausübung des ärztlichen Berufs oder der Heilkunde vom staatlichen Gesundheitspersonalausschuss untersagt. Hamer klagte in Norwegen gegen das zuständige Osloer Gesundheits- und Fürsorgeministerium, um dennoch die Zulassung zu erhalten. Im April 2009 wies ein Gericht in Sandefjord Hamers Begehren nach dreitägiger Verhandlung ab und verurteilte ihn zur Zahlung der Verfahrenskosten in Höhe von 118.000 norwegischen Kronen (13.600 Euro). Hamer musste zudem die eigenen Anwaltskosten zahlen. Das Gericht war überzeugt, dass Hamer sich als Arzt nicht an die rechtlich bindenden Standards halten werde.<ref>http://www.tvedestrandsposten.no/Innenriks/article4299193.ece</ref><ref>http://www.sb.no/article/20090430/NYHETER/828675814/1158</ref> |
| | [[image:UniversitaetSandefjord.jpg|thumb]] | | [[image:UniversitaetSandefjord.jpg|thumb]] |
| − | 2010 meldete Hamer eine Firma auf den Namen "Universität Sandefjord" an und bezeichnet sich fortan als "Rektor" einer "Universität Sandefjord". Geplant sei auch, Zimmer in einer leerstehenden Klinik anzumieten, um dort eine "Universitätsklinik" aufzumachen. (Hamer: ''"Wir haben hier eine Universität gegründet, ich bin der Rektor dieser Universität und wir wollen jetzt eine Klinik hier beziehen [...] da wollen wir das zur Universitätsklinik machen und diese Universitätsklinik hat sich das Ziel gesetzt der absoluten Wahrhaftigkeit. Nicht nur die Klinik, sondern auch die ganze Universität."''<ref>http://dr-rykegeerdhamer.com/index.php?option=com_content&task=view&id=363&Itemid=63</ref> | + | 2010 meldete Hamer eine Firma auf den Namen "Universität Sandefjord" an und bezeichnete sich fortan als "Rektor" einer "Universität Sandefjord". Geplant war auch, Zimmer in einer leerstehenden Klinik anzumieten, um dort eine "Universitätsklinik" aufzumachen. (Hamer: ''"Wir haben hier eine Universität gegründet, ich bin der Rektor dieser Universität und wir wollen jetzt eine Klinik hier beziehen [...] da wollen wir das zur Universitätsklinik machen und diese Universitätsklinik hat sich das Ziel gesetzt der absoluten Wahrhaftigkeit. Nicht nur die Klinik, sondern auch die ganze Universität."''<ref>http://dr-rykegeerdhamer.com/index.php?option=com_content&task=view&id=363&Itemid=63</ref> |
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| − | 2008 versuchte Hamer seine Approbation wieder zu erlangen, was jedoch misslang. 2015 machte er einen neuen Versuch, aber das Land Hessen lehnte die Erteilung einer Approbation ab. Hamer klagte daraufhin gegen die Entscheidung. Am 7. Februar 2017 wurde der Fall mündlich verhandelt. Das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main lehnte die Klage ab: | + | 2008 versuchte Hamer, seine Approbation wieder zu erlangen, was jedoch misslang. 2015 unternahm er einen erneuten Versuch, aber das Land Hessen lehnte die Erteilung einer Approbation ab. Hamer klagte daraufhin gegen die Entscheidung. Am 7. Februar 2017 wurde der Fall mündlich verhandelt. Das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main lehnte die Klage ab: |
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| − | :''Das Verwaltungsgericht ist der Überzeugung, dass der Kläger allein seinen eigenen medizinischen Ansatz verfolgt, diesen in den Vordergrund stellt und herkömmliche schulmedizinische Auffassungen verunglimpft.<br>Insbesondere habe der Kläger in seinem Rundschreiben an die “Freunde der Germanischen Heilkunde” vom Januar 2016 unter anderem ausgeführt, dass es bei seinem Anliegen “um die täglich 3.000 mit Chemo und Morphium exekutierten Patienten” gehe.<br>Dies sei ein Indiz dafür, dass der Kläger die Schulmedizin nach wie vor vollständig ablehne und keine Gewähr für die ordnungsgemäße und zuverlässige Ausübung des ärztlichen Berufes biete.”'' | + | :''"Das Verwaltungsgericht ist der Überzeugung, dass der Kläger allein seinen eigenen medizinischen Ansatz verfolgt, diesen in den Vordergrund stellt und herkömmliche schulmedizinische Auffassungen verunglimpft."''<br>Insbesondere habe der Kläger in seinem Rundschreiben an die “Freunde der Germanischen Heilkunde” vom Januar 2016 unter anderem ausgeführt, dass es bei seinem Anliegen “um die täglich 3.000 mit Chemo und Morphium exekutierten Patienten” gehe. Dies sei ein Indiz dafür, dass der Kläger die Schulmedizin nach wie vor vollständig ablehne und keine Gewähr für die ordnungsgemäße und zuverlässige Ausübung des ärztlichen Berufes biete. |
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| | ==Hamers Markenanmeldungen== | | ==Hamers Markenanmeldungen== |
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| | *Hamer und Holocaustleugnung: Laut einem Zeitungsartikel des österreichischen "Der Standard" im Jahr 1995 soll Hamer in einem Gespräch mit einer Patientin den Holocaust geleugnet haben. Was Hamer dabei nicht wusste: seine Patientin war Jüdin. Diese war entsetzt und wandte sich an die Zeitung. Hamer-Zitat aus dem Artikel: ''"Die Juden haben ihre Namen köpfen lassen [...] sie wurden nicht umgebracht, sie verschwanden einfach. Und lassen es sich gut gehen unter anderem Namen, auf Kosten des deutschen Volkes, das Wiedergutmachung zahlen muss. Sieben Millionen ermordete Juden leben also!"'' Ein Interview mit Hamer, das 2006 auf italienisch erschien, dokumentiert ebenfalls eine Holocaustleugnung, die zumindest in Deutschland strafbar ist. Zitat aus dem Interview: ''"Sollen wir nun glauben, dass dies alles eine wissenschaftliche Basis hat? Ich glaube noch nicht einmal an den Holocaust, jedenfalls nicht in der Weise, wie er uns erzählt wird, und da bin ich natürlich nicht der Einzige. Ich glaube auch nicht nicht, dass der Mensch auf dem Mond war, und viel schlimmer, dass die Twin Towers durch Araber zum Einsturz gebracht wurden, aber daran glaubt ja nun fast niemand mehr."'' (Rückübersetzung Psiram, da eine deutsche Originalversion nicht bekannt ist). | | *Hamer und Holocaustleugnung: Laut einem Zeitungsartikel des österreichischen "Der Standard" im Jahr 1995 soll Hamer in einem Gespräch mit einer Patientin den Holocaust geleugnet haben. Was Hamer dabei nicht wusste: seine Patientin war Jüdin. Diese war entsetzt und wandte sich an die Zeitung. Hamer-Zitat aus dem Artikel: ''"Die Juden haben ihre Namen köpfen lassen [...] sie wurden nicht umgebracht, sie verschwanden einfach. Und lassen es sich gut gehen unter anderem Namen, auf Kosten des deutschen Volkes, das Wiedergutmachung zahlen muss. Sieben Millionen ermordete Juden leben also!"'' Ein Interview mit Hamer, das 2006 auf italienisch erschien, dokumentiert ebenfalls eine Holocaustleugnung, die zumindest in Deutschland strafbar ist. Zitat aus dem Interview: ''"Sollen wir nun glauben, dass dies alles eine wissenschaftliche Basis hat? Ich glaube noch nicht einmal an den Holocaust, jedenfalls nicht in der Weise, wie er uns erzählt wird, und da bin ich natürlich nicht der Einzige. Ich glaube auch nicht nicht, dass der Mensch auf dem Mond war, und viel schlimmer, dass die Twin Towers durch Araber zum Einsturz gebracht wurden, aber daran glaubt ja nun fast niemand mehr."'' (Rückübersetzung Psiram, da eine deutsche Originalversion nicht bekannt ist). |
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| | + | In einem offenen Brief an den russischen Präsidenten Wladimir Putin thematisierte Hamer im Jahr 2015 den Holocaust. Hamers Behauptung: Millionen Juden wären während der Herrschaft der Nazis nicht in Konzentrationslager gebracht worden, sondern "zur Sicherheit in das jüdische Birubidjan (autonomer jüdischer Teil Russlands) an der chinesischen Grenze evakuiert worden, wo sie den Krieg friedlich überleben konnten." Hamer fragte Putin: "Was sagen Sie dazu? Wofür haben wir Deutschen viele Billionen Euro an 'Wiedergutmachung für Auschwitz' bezahlt?"<ref>https://www.derstandard.at/story/3000000287016/die-gefaehrliche-erbschaft-des-guru-ryke-geerd-hamer</ref> |
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| | In einer Vielzahl an Briefen und Interviews äußert Hamer antisemitische Ansichten und beschuldigt insbesondere jüdische "Logen" und Ärzte pauschal, nicht-jüdische Patienten systematisch ausrotten zu wollen. | | In einer Vielzahl an Briefen und Interviews äußert Hamer antisemitische Ansichten und beschuldigt insbesondere jüdische "Logen" und Ärzte pauschal, nicht-jüdische Patienten systematisch ausrotten zu wollen. |
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| | ==Absurde Ansichten zu Viren allgemein und AIDS== | | ==Absurde Ansichten zu Viren allgemein und AIDS== |
| | + | [[Datei:Markus Haintz Germanische Neue Medizin Ansteckung 2025.jpg|[[Querdenken]]-Anwalt und Medizinlaie Markus Haintz beruft sich bei seinen Ansichten zu nicht existierenden Infektionskrankheiten auf die [[Germanische Neue Medizin]] von [[Ryke Geerd Hamer]]|thumb|320px]] |
| | *Laut Hamer gibt es weder Viren noch die aus der Mikrobiologie bekannten [[Leugnung von Infektionskrankheiten|Erreger von Infektionskrankheiten]]. So behauptete Hamer im Jahre 2010: ''"Kein Mensch hat je ein Virus gesehen. Ein Virus – ein AIDS-Virus – gibt es nicht, es gibt überhaupt keine Viren. Niemand hat überhaupt je ein Virus veröffentlicht [...] es gibt gar kein Virus. Niemand auf der Welt hat je ein Virus nachgewiesen. Das Virus gibt es einfach nicht. Das war eine „Entdeckung“ vom Pasteur, aber das gibt es „echt“ nicht. Es hat ja noch nie einer ein Virus nachgewiesen. Sogar der Montagnier hat 19-weiß-nicht-was, ´92 glaub ich, verkündet, er selbst hat nie ein Virus – ein tödliches Virus – gesehen. Also nicht-tödliche gibt es auch nicht."''<ref>http://dr-rykegeerdhamer.com/index.php?option=com_content&task=view&id=363&Itemid=63</ref> | | *Laut Hamer gibt es weder Viren noch die aus der Mikrobiologie bekannten [[Leugnung von Infektionskrankheiten|Erreger von Infektionskrankheiten]]. So behauptete Hamer im Jahre 2010: ''"Kein Mensch hat je ein Virus gesehen. Ein Virus – ein AIDS-Virus – gibt es nicht, es gibt überhaupt keine Viren. Niemand hat überhaupt je ein Virus veröffentlicht [...] es gibt gar kein Virus. Niemand auf der Welt hat je ein Virus nachgewiesen. Das Virus gibt es einfach nicht. Das war eine „Entdeckung“ vom Pasteur, aber das gibt es „echt“ nicht. Es hat ja noch nie einer ein Virus nachgewiesen. Sogar der Montagnier hat 19-weiß-nicht-was, ´92 glaub ich, verkündet, er selbst hat nie ein Virus – ein tödliches Virus – gesehen. Also nicht-tödliche gibt es auch nicht."''<ref>http://dr-rykegeerdhamer.com/index.php?option=com_content&task=view&id=363&Itemid=63</ref> |
| | *Hamer ist Anhänger der Ansicht, dass es die Krankheit AIDS nicht gebe, das HI-Virus nicht existiere und daher nicht ursächlich für AIDS sei. Hamer wörtlich: ''"HIV-Viren selbst werden bei AIDS-Patienten nie gefunden [...] Wir kennen ja ganze Völker, die zu 100% HIV-pos. sind, denen nichts passiert."'' Laut Hamer sprächen HIV-Tests auf ''Smegma eines Nebenbuhlers'' an Zitat Hamer: ''"Wenn ein Patient beim DHS z.B. eines Revier-Konfliktes eine sog. Smegma-Schiene erleidet, das heißt z.B. das Smegma seines Nebenbuhlers gerochen hat beim "in flagranti", dann wird der sog. AIDS-Test positiv. Der AIDS-Test ist lediglich ein Allergietest, der bei Mohammedanern und Juden nicht positiv werden kann, solange sie sich nur unter Beschnittenen, d.h. unter Menschen ohne Smegma bewegen. AIDS ist keine Krankheit, sondern nur ein harmloser Allergietest, der bewusst fälschlicherweise zur Krankheit erklärt worden ist"''.<ref>http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=8778097&top=SPIEGEL</ref> Laut Hamer unterscheide sich AIDS nicht von einer Allergie (Zitat: ''"Dieses AIDS unterscheidet sich überhaupt nicht von irgendeiner anderen Allergie."''); er verglich AIDS mit einer "Apfelsinen-Allergie" und vermutete, dass beschnittene Juden kein AIDS bekommen könnten: ''"Wir sehen jetzt wieder rüber nach Israel – kein Israeli hat HIV, also hat AIDS, kein Israeli wird mit AZT behandelt – das ist strikt verboten überhaupt einen Juden mit Chemo oder mit AZT zu behandeln [...] und kein Jude stirbt an AIDS. Es sind nur die Nichtjuden, die alle umgebracht werden mit AZT. Aber ich meine, dieses AIDS ist überhaupt keine Krankheit, sondern einfach nur eine Allergie [...] wenn alle Israelis kein AIDS haben, dann ist da doch der Verdacht nahe - da kein beschnittener Jude Smegma hat – dann liegt doch der Verdacht nahe, dass alle Rabbiner und alle Onkologen – die allermeisten sind ja jüdischen Glaubens – dass die alle gewusst haben von diesem Betrug. Das ist ja ein riesiger Betrug [...] Und dass alle sogenannte AIDS-Patienten nichts anderes hatten als eine Apfelsinen-Allergie, sozusagen als AIDS-Allergie, dass die die alle absichtlich umgebracht haben."''<ref>http://dr-rykegeerdhamer.com/index.php?option=com_content&task=view&id=363&Itemid=63</ref> Hamer konnte seine absurden Vorstellungen zu AIDS unbehelligt und ohne Kritik zu befürchten bei [[Raum & Zeit]] veröffentlichen.<ref>G. R. Hamer: Wie "AIDS"-Diagnose töten kann. In: Raum & Zeit Nr. 42, Oktober/November 1989</ref> | | *Hamer ist Anhänger der Ansicht, dass es die Krankheit AIDS nicht gebe, das HI-Virus nicht existiere und daher nicht ursächlich für AIDS sei. Hamer wörtlich: ''"HIV-Viren selbst werden bei AIDS-Patienten nie gefunden [...] Wir kennen ja ganze Völker, die zu 100% HIV-pos. sind, denen nichts passiert."'' Laut Hamer sprächen HIV-Tests auf ''Smegma eines Nebenbuhlers'' an Zitat Hamer: ''"Wenn ein Patient beim DHS z.B. eines Revier-Konfliktes eine sog. Smegma-Schiene erleidet, das heißt z.B. das Smegma seines Nebenbuhlers gerochen hat beim "in flagranti", dann wird der sog. AIDS-Test positiv. Der AIDS-Test ist lediglich ein Allergietest, der bei Mohammedanern und Juden nicht positiv werden kann, solange sie sich nur unter Beschnittenen, d.h. unter Menschen ohne Smegma bewegen. AIDS ist keine Krankheit, sondern nur ein harmloser Allergietest, der bewusst fälschlicherweise zur Krankheit erklärt worden ist"''.<ref>http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=8778097&top=SPIEGEL</ref> Laut Hamer unterscheide sich AIDS nicht von einer Allergie (Zitat: ''"Dieses AIDS unterscheidet sich überhaupt nicht von irgendeiner anderen Allergie."''); er verglich AIDS mit einer "Apfelsinen-Allergie" und vermutete, dass beschnittene Juden kein AIDS bekommen könnten: ''"Wir sehen jetzt wieder rüber nach Israel – kein Israeli hat HIV, also hat AIDS, kein Israeli wird mit AZT behandelt – das ist strikt verboten überhaupt einen Juden mit Chemo oder mit AZT zu behandeln [...] und kein Jude stirbt an AIDS. Es sind nur die Nichtjuden, die alle umgebracht werden mit AZT. Aber ich meine, dieses AIDS ist überhaupt keine Krankheit, sondern einfach nur eine Allergie [...] wenn alle Israelis kein AIDS haben, dann ist da doch der Verdacht nahe - da kein beschnittener Jude Smegma hat – dann liegt doch der Verdacht nahe, dass alle Rabbiner und alle Onkologen – die allermeisten sind ja jüdischen Glaubens – dass die alle gewusst haben von diesem Betrug. Das ist ja ein riesiger Betrug [...] Und dass alle sogenannte AIDS-Patienten nichts anderes hatten als eine Apfelsinen-Allergie, sozusagen als AIDS-Allergie, dass die die alle absichtlich umgebracht haben."''<ref>http://dr-rykegeerdhamer.com/index.php?option=com_content&task=view&id=363&Itemid=63</ref> Hamer konnte seine absurden Vorstellungen zu AIDS unbehelligt und ohne Kritik zu befürchten bei [[Raum & Zeit]] veröffentlichen.<ref>G. R. Hamer: Wie "AIDS"-Diagnose töten kann. In: Raum & Zeit Nr. 42, Oktober/November 1989</ref> |
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| | *[http://www.mopo.de/2006/20060207/hamburg/panorama/zu_besuch_bei_der_todes_sekte.html Morgenpost 07.02.2006 Zu Besuch bei der Todes Sekte] | | *[http://www.mopo.de/2006/20060207/hamburg/panorama/zu_besuch_bei_der_todes_sekte.html Morgenpost 07.02.2006 Zu Besuch bei der Todes Sekte] |
| | *[http://www.taz.de/pt/2006/01/30/a0080.1/textdruck TAZ 30.01.2006 Germanisch gegen Krebs] | | *[http://www.taz.de/pt/2006/01/30/a0080.1/textdruck TAZ 30.01.2006 Germanisch gegen Krebs] |
| − | *[http://www.ariplex.com/ama/ama_ha53.htm Ariplex zu Hamer]
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| − | *[http://gnm-aufklaerung.blogspot.com/GNM-Aufklärung GNM-Aufklärung Blog]
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| − | *[http://extrablog-gnmpilhar.blogspot.com/ Extrablogs: „Das System Pilhar“]
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| − | *[http://home.arcor.de/paralex/content/neuemedizin.htm Paralexx-Files zu Hamer]
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| | *[http://www.agpf.de/Hamer.htm AGPF zu Hamer] | | *[http://www.agpf.de/Hamer.htm AGPF zu Hamer] |
| | *[http://www.krebsgesellschaft.de/pressemeldung_detail,895,,16104,detail.html Deutsche Krebsgesellschaft zu Hamer] | | *[http://www.krebsgesellschaft.de/pressemeldung_detail,895,,16104,detail.html Deutsche Krebsgesellschaft zu Hamer] |
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| | *''[http://home.arcor.de/eimuc/einzeltexte/gnm.pdf Die ideologischen Hintergründe der Germanischen Neuen Medizin]'', Tagungsbericht einer Fachtagung zum Thema "Totalitäre Ideologien, Verschwörungstheorien und zweifelhafte Heilsversprechen" der Elterninitiative zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus e.V. und der Bayerische Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Kreise e.V.(ADK) | | *''[http://home.arcor.de/eimuc/einzeltexte/gnm.pdf Die ideologischen Hintergründe der Germanischen Neuen Medizin]'', Tagungsbericht einer Fachtagung zum Thema "Totalitäre Ideologien, Verschwörungstheorien und zweifelhafte Heilsversprechen" der Elterninitiative zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus e.V. und der Bayerische Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Kreise e.V.(ADK) |
| | *http://derstandard.at/2000045734035/Das-Goldene-Brett-2016-geht-an-Ryke-Geerd-Hamer | | *http://derstandard.at/2000045734035/Das-Goldene-Brett-2016-geht-an-Ryke-Geerd-Hamer |
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| | *[http://blog.gwup.net/2016/10/11/das-goldene-brett-2016-and-the-winner-is-ryke-geerd-hamer/ Bericht über Verleihung des "Goldenes Brett vorm Kopf" - Preises an Hamer, Okt. 2016] | | *[http://blog.gwup.net/2016/10/11/das-goldene-brett-2016-and-the-winner-is-ryke-geerd-hamer/ Bericht über Verleihung des "Goldenes Brett vorm Kopf" - Preises an Hamer, Okt. 2016] |
| | + | *[http://www.ariplex.com/ama/ama_ha53.htm Ariplex zu Hamer] |
| | + | *[http://gnm-aufklaerung.blogspot.com/GNM-Aufklärung GNM-Aufklärung Blog] |
| | + | *[http://extrablog-gnmpilhar.blogspot.com/ Extrablogs: „Das System Pilhar“] |
| | + | *[http://home.arcor.de/paralex/content/neuemedizin.htm Paralexx-Files zu Hamer] |
| | + | ==Weblinks (englisch)== |
| | + | *https://en.wikipedia.org/wiki/Ryke_Geerd_Hamer |
| | + | *https://en.wikipedia.org/wiki/Neue_Deutsche_Heilkunde |
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| − | ==Videolinks== | + | ==Video== |
| | + | *https://www.youtube.com/watch?v=D6oihqKSfN4 |
| | *http://video.google.de/videoplay?docid=-8918620545002489992 | | *http://video.google.de/videoplay?docid=-8918620545002489992 |
| | *http://video.google.de/videoplay?docid=-8917712130663023365 | | *http://video.google.de/videoplay?docid=-8917712130663023365 |
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